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Staatstheater Darmstadt

AMY4EVA- von der Unmöglichkeit des Rock´n´Roll in so Gegenden wie Jerichow und so (UA)

Dirk Laucke
Premiere: 
24. November 2019
„Amy für immer“; "Amy für Eva"- zwei junge Frauen schwören sich ein auf Solidarität, aufs Zusammenhalten durch dick und dünn. Denn Amelie und Eva wollen weg aus der Provinz, weg von den mobbenden Mitschülerinnen und Mitschülern und hauen kurzentschlossen einfach ab. Sie wollen nach London zum Grab ihres Stars, Amy Winehouse. Ihr Roadtrip durch die Pampa wird zur Bewährungsprobe einer außergewöhnlichen Freundschaft, die humorvoll wie dramatisch zwei junge Menschen an einer Wende ihres Lebens portraitiert.
Besetzung: 
Eva: Marielle Layer
Amy: Edda Wirsch
Musikerin, Effe: Yuka Otsuki
Amys Mutter, Maren, Wasja, u.a: Clara Pazzini
Herr Balke, Amys Vater, Marek, Marco: Jonas Gruber
Ausstattung: 
Norbert Bellen
Musik: 
Juka Otsuki
Dramaturgie: 
Christina Zintl
Regie: 
Ulf Goerke
Foto(s): 
Robert Schittko

Kritiken

Darmstädter Echo, 26.11.´19 von Johannes Brückner

Mit der Uraufführung von „Amy4Eva“ gelingt dem Staatstheater Darmstadt ein anrührendes Doppelporträt
(…) Ulf Goerkes Inszenierung konzentriert sich freilich ganz auf die Entwicklung der beiden jungen Frauen, steuert das Tempo geschickt, hat ein Händchen für die schnellen Stimmungswechsel in dem Reigen kurzer, ineinander verflochtener Szenen. So bleibt über knapp zwei Stunden die Spannung erhalten, unterstützt vom Soundtrack der Musikerin Yuka Otsuki. (….) Und wenn der Mercedes im Acker landet, erklingt ein ironischer A-cappella-Choral, bei dem die Harmonien verrutschen. Während doch der Blick der Regie seine unaufgeregte Präzision bis zum Schluss bewahrt.

FAZ, 26.11.´19 von Mattias Bischoff

Ein paar Sommertage absolute Freiheit
(….) Mit viel Musik und hohem Tempo rollt das Road- Movie dahin, das da und dort natürlich unübersehbar hinaufschielt zu Klassikern wie „Tschick“ oder auch zu „Thelma und Louise“. Dass hier nichts Neues und Grundstützendes verhandelt wird und der eingebaute Klassenkonflikt zwischen den zwei Mädchen für die Handlung auch nicht wirklich wichtig ist, vergisst man beim Zuschauen nahezu völlig. (…) Nach neunzig Minuten wissen die älteren Zuschauer am melancholischen Ende, dass Jungsein schrecklich ist, dass es aber nichts Schöneres im Leben gibt.