Staatstheater Darmstadt

Die Rote Zora

nach Kurt Held Textfassung Ulf Goerke
Premiere: 
19. November 2017
Uskoken, seid immer bereit! Als der deutsche Schriftsteller Kurt Kläber im Jahr 1940 das damalige Jugoslawien bereist, ahnt er nicht, dass dieser Urlaub einen Bestseller hervorbringen sollte. 1941 veröffentlicht Kurt Kläber unter dem Pseudonym Kurt Held in der Schweiz den Roman „Die rote Zora und ihre Bande“. Die Geschichte handelt von obdachlosen Waisen, die sich im kroatischen Hafenort Senj zur Bande der Uskoken zusammengeschlossen haben. Die Burg oberhalb der Stadt Senj, genannt Nehajgrad, wird zum Schutzraum für die Bande der roten Zora. Als der Waise Branko des Diebstahls bezichtigt und eingesperrt wird, kommt ihm Zora zur Hilfe und befreit ihn. Branko findet in der Bande ein neues Zuhause. Ihre kompromisslose Solidarität schweißt die Kinder zusammen, jeder tritt für den anderen ein und zusammen kämpfen sie für ein großes Ziel – die Gerechtigkeit. Die Ablehnung und die Ächtung durch die Bürger der Stadt zwingt die Kinder an den Rand der Kriminalität. Nur der Fischer Gorian, der einzige erwachsene Freund der Bande, verteidigt die wahren Absichten der Kinder. Mit Gorians Hilfe finden die Kinder überraschend einen Ausweg aus ihrer Misere und erhalten die Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Bande hilft ihrerseits Gorian dabei, seine Existenz als freier Fischer gegen den Druck der nur auf Profit ausgerichteten Fischfanggesellschaften und Großfischer zu verteidigen.
Besetzung: 
Zora: Yana Robin la Baume/ AnabelMöbius
Branko: Oliver Konietzny
Duro/ Marculin/ Kunde:Bela Milan Uhrlau/ Hans Christian Hegewald
Pavle/ Begovic: Lukas König
Nicola/ Wirt: Robert Oschmann
Zlata/ Stjepan: Sandra Fleckenstein/ Johanna Miller
Gorian/ Förstersohn: Hubert Schlemmer/ Klaus Lehmann
Karaman/ Skalec: Stefan Schuster/ Axel Brauch
Live Musiker: Timo Willecke, Daniel Malkmus, Nicolai Bernstein
Bühnenbild: 
Noerbert Bellen
Kostüme: 
Tanja Kramberger
Musik: 
Timo Willecke
Dramaturgie: 
Oliver Brunner
Regie: 
Ulf Goerke